Saarland in Hospiz- und Palliativversorgung im Bundesvergleich auf Spitzenplatz

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Gips30010304.jpg„Im Saarland halten 6 Krankenhäuser insgesamt 60 Planbetten im Bereich Schmerztherapie und Palliativmedizin vor. Neben dieser klinischen Angebotsstruktur werden in Saarbrücken und St. Wendel 24 Plätze für die stationäre Hospiz- und Palliativpflege bereit gehalten. Darüber hinaus wurde in den vergangenen Jahren die Pionierarbeit der Hospizbewegung im Saarland durch die Landesregierung unterstützt und ein flächendeckendes Netz ambulanter Hospize zur Sicherung einer ausgewogene Hospiz- und Palliativbetreuung und -versorgung im Saarland aufgebaut“, so Sozialminister Prof. Dr. Gerhard Vigener.

Die ehrenamtliche Betreuung und Begleitung schwerst- und sterbenskranker Menschen in ihrer eigenen Häuslichkeit durch ambulante Hospizvereine und –gruppen wird durch Ambulante Hospiz- und Palliativzentren in den saarländischen Landkreisen (je 1 AHPZ) und im Regionalverband Saarbrücken (2 AHPZ) koordinierend unterstützt. „Ich bin froh darüber, dass wir sterbenden Menschen und hilfebedürftigen Patienten eine gute und fürsorgliche Betreuung geben können“, so der Minister.

Anlässlich des Saarbrücker Hospizgespräches erklärte Gesundheitsminister Prof. Dr. Gerhard Vigener: „schwer kranken und sterbenden Menschen ein menschenwürdiges Leben bis zuletzt zu ermöglichen, ist ein wesentlicher Gradmesser einer humanen Gesellschaft. Die Arbeit und die Leistungen der Palliativmedizin und die Betreuung und Begleitung durch die stationären und ambulanten Dienste der Hospizbewegung bei den Menschen bekannt zu machen und ihre Arbeit zu stärken, ist mir eine zentrale und wichtige politische Aufgabe“. Für die meisten Menschen hätte sich das Thema Sterbehilfe nämlich erledigt, wenn sie ausreichend über die Möglichkeiten der Palliativmedizin und die Hilfsangebote der ambulanten und stationären Hospize aufgeklärt wären.

In den Abteilungen für Schmerztherapie und Palliativmedizin der saarländischen Krankenhäuser würden Schwerkranke und Sterbende im engen Zusammenwirken eines multiprofessionellen Teams, das in der Lage sei, den physischen, psychosozialen und spirituellen Bedürfnissen der betroffenen Menschen hilfreich zu begegnen, optimal betreut. Aber auch durch die Pionierarbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den ambulanten und stationären Hospizen im Saarland werde eine Antwort darauf gegeben, dass aktive Sterbehilfe keine Alternative zu einer humanen Sterbebegleitung darstellt.

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