Zug der Erinnerung: Halt in Saarbrücken mit Gedenken an die Deportation der Juden

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Foto: Becker & Bredel

Die Deutsche Bürgerinitiative Zug der Erinnerung e.V. lässt einen Zug durch ganz Deutschland fahren, der an die Verbrechen des Zweiten Weltkrieges erinnern soll. Mit biografischen Bildern, die selbst aus unserem Familienalbum stammen könnten und den letzten Briefen der Opfer, zieht sich die Ausstellung durch mehrere Waggons. Das Zug-Archiv verzeichnet neunzehn Verschleppe aus Saarbrücken, darunter einen Jungen, der vier Jahre alt war als er in Auschwitz sein Leben verlor.  Keine entsetzlichen Fotos, sondern das hoffnungsvolle Lächeln der Kinder die deportiert wurden, soll zum nachdenken anregen und eine eindeutige Botschaft vermitteln:  Eine deutliche Stellung, gegen die Triebfedern der Verfolgung (Rassismus, Antisemitismus und nationalistische Ideologien) zu beziehen. Der “Zug der Erinnerung” steht seit Montag (12.10.09) auf Gleis 1 und wird bis Mittwoch (14.10.09) am neuen Euro-Bahnhof verweilen, an dem Heute nichts mehr an die Verbrechen der Reichsbahndirektion im Saarland und die Opfer aus Deutschland, Frankreich und Luxemburg erinnert.

Ausstellungsöffnungszeiten: 8.30 Uhr bis 19.00 Uhr

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